Die Zeit rennt und beschert uns Jessie

Das kennt sicherlich jeder der beruflich und privat viel um die Ohren hat. Kaum dreht man sich um da ist auch schon wieder ein Monat vorbei. So kommt es, dass die Zeit so schnell vergeht, dass sogar die Releasezyklen von Debian kurz erscheinen. Naja, fast...

In meinem Umfeld laufen fast alle Rechner mit Debian. Die Server bleiben definitiv erst einmal unangetastet bei "Wheezy". Da einige der Desktops in einem produktiven Umfeld werkeln, muss ein dist-upgrade sicher funktionieren. Und das frisst ziemlich viel Zeit und erfordert ausgiebige Tests.

So kommt es, dass ich die Umstellung auf Debian "Jessie" erst einmal in einer virtuellen Maschine teste. Nur um ganz sicher zu gehen.

Ich verwende neben den offiziellen Backports von Debian auch eigene Pakete, die ich in einem eigenen Repository pflege. Für das Upgrade musste ich die source list meines Repository entfernen. Alle die Pakete, die nach den Vorgaben der Backports erzeugt wurden, haben das Upgrade problemlos überstanden. Sie wurden wie erwartet durch die Originale ersetzt. Nur die eigenen Pakete, die jetzt kein zugeordnetes Repository mehr haben, sind nicht aktualisiert worden. Das war auch zu erwarten, da ich ja die Quellenangabe entfernt hatte.

Was kommt als nächstes?

Um dieses Problem der verwaisten Pakete zu lösen, muss ich die Pakete in einem Repsitory für "Jessie" neu einstellen. Dazu muss ich sie unter Jessie neu bauen. Bei der Gelegenheit gibt es auch noch einige interne Änderungen zur Verbesserung der Strukturierung.

Wenn das neue Repository die verwaisten Pakete sauber durch ein apt-get upgrade ersetzt, werde ich diese Repository wieder veröffentlichen.

Ich melde mich sobald ich das umgesetzt habe.

Auch wenn ich schon ein schlechtes Gewissen habe, ich versuche mich zu beeilen. ;-)

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